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Hallöchen! – Kreis-Jugendfeuerwehrtag in Lauenau


Beeindruckend waren auch die Zahlen, die Silke bezüglich der geleisteten Stunden präsentierte: 9542 Stunden feuerwehr-technische Ausbildung, 12932 Stunden allgemeine Jugendarbeit,  8064 Stunden Zeltlager (336 Tage) sowie 61000 (!!!) Stunden für Sitzungen, Vor- und Nachbereitung sowie Aus- und Fortbildung haben die über 530 Helfer/innen, Betreuer/innen & Co im vergangenen Jahr geleistet.

Kreis-Jugendsprecherin Luisa sorgte für Heiterkeit im Lauenauer Sägewerk, als sie alle Anwesenden mit einem lockeren „Hallöchen“ begrüßte. Zusammen mit ihrem neugewählten Stellvertreter Fabian hob sie das Mitspracherecht und dessen Wichtigkeit hervor. Im Oktober letzten Jahres folgte das Jugendforum einer Einladung des Bundestagsabgeordneten Maik Beermann nach Berlin – dass Politik so spannend sein könnte, hätten die Teilnehmer sich im Vorfeld nicht unbedingt vorstellen können.

Anja Falius, Fachbereichsleiterin Integration, berichtete vom Deutsch-Polnischen Jugendaustausch. Eine große Delegation war im Sommer 2016 zu Besuch bei den befreundeten Feuerwehrleuten in Gdow, wobei sie einer Einladung des Deutschen Botschafters in Krakau, Dr. Werner Köhler, folgte. Anlass waren die Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag des Austauschprogramms, dem seit nunmehr 17 Jahren auch die Kreis-Jugendfeuerwehr Schaumburg angehört.

Kreis-Kinderfeuerwehrwartin Mareike Schlüter informierte in ihrem Jahresbericht über zwei Neugründungen von Kinderfeuerwehren in Heuerßen und Feggendorf. Ebenso erzählte Mareike vom Kreis-Kinderfeuerwehr-Orientierungsmarsch, der im Mai in Riehe stattgefunden hatte. Erstmals fand zu Jahresbeginn zudem ein Wochenendseminar statt, bei dem Themen wie Elternarbeit, Mitgliederwerbung und Gestaltung einer Jahreshauptversammlung behandelt wurden.


Heike Balke als Fachbereichsleiter Bildung vermittelte spannende Zahlen zu den durchgeführten, wahrgenommenen und leider auch verfallenen Lehrgangsplätzen. Er kündigte für das Jahr 2017 an, die Verfallquote weiter minimieren zu wollen. Ebenso soll in diesem Jahr ein Kurzseminar zum neuen Feuerwehrverwaltungsprogramm „Feuer On“ stattfinden, zum Einstiegslehrgang vom 03. – 05.11. in Obernkirchen folgen zu gegebener Zeit die wichtigsten Informationen.

Über umfangreiche Tätigkeiten, vor allem aber auch Erfolge, konnte Marcus Schmid als Fachbereichsleiter Wettbewerbe berichten. Trotz eines spürbaren Rückgangs der teilnehmenden Gruppen sei der Kreis-Jugendfeuerwehrwettbewerb in Lindhort als Erfolg zu verbuchen, vor allem sicherlich für die siegende Gruppe aus Möllenbeck sowie die Silber- und Bronzemedaillengewinner aus Pollhagen. Der im August durchgeführte und wiederbelebte Internationale JF-Bewerb (CTIF) lässt sich nicht nur aufgrund des spätsommerlichen Wetters ebenfalls als Erfolg beschreiben. Der Zuspruch – leider eher weniger aus dem eigenen Landkreis, viel mehr jedoch aus dem restlichen Niedersachsen – war erfreulich, alle Teilnehmer/innen plädieren für eine neue Auflage im Jahr 2018. Zudem erzählte Marcus von den Bowlingmeisterschaften und der Teilnahme der Jugendfeuerwehr Möllenbeck an den Deutschen Meisterschaften im CTIF in Rostock, wo sie den dritten Platz belegen konnte.

Für den erkrankten Fachbereichsleiter Leistungsspange, Emanuel Buddensiek, überbrachte erneut Anja ein paar Worte an die Anwesenden: Enorm wichtig sei die fristgerechte Anmeldung der Bewerbergruppen über den formal richtigen Anmeldeweg. In diesem Jahr wird die Kreis-Jugendfeuerwehr Schaumburg wieder selbst Ausrichter einer Leistungsspangenabnahme sein – sie findet wie gewohnt im Rahmen des Kreis-Jugendfeuerwehrzeltlagers statt, in diesem Jahr also am 30. Juni.


Zum Abschluss gab es von Silkes Seite aus ein Dankeschön an Anja als Leiterin der Geschäftsstelle sowie beste Glückwünsche für Mareike, die in Kürze in eine Mutterpause gehen wird. Unerwähnt bleiben soll aber auch nicht Silkes Ausblick auf DAS Highlight des Jahres, nämlich das 14. Kreis-Jugendfeuerwehrzeltlager in Rinteln vom 24.06. – 01.07.2017.

Frank Prietzel schloss die Versammlung schließlich in seiner Funktion als stv- Kreis-Jugendfeuerwehrwart nach etwa 100 Minuten.

Text: Jannik Bade, Bilder: Michaela Becker

Die Schaumburger Nachrichten berichten in ihrer Ausgabe vom 20.02.2017.

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