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Wiedensahl: Volles 2019, Tolles 2019


Jugendfeuerwehrwart Dennis Heumann berichtete von 22 feuerwehrtechnischen Diensten, dem Samtgemeindejugendfeuerwehrzeltlager in Lauenhagen, einem mit den THW-Ortsverbänden Stadthagen, Bückeburg und Peine organisierten Zeltlager in Wiedensahl, beide zusammen insgesamt 11 Tage, drei Wettbewerben, darunter der zweite Platz bei einem Orientierungs-Wandern der Stadtjugendfeuerwehr Petershagen in Ilse, einer Umweltschutzaktion in der Samtgemeinde, der Aktion „Nimm-Eins-Mehr“ als Unterstützung für die gemeinnützige Lebensmittel-Tafel, einer Fire-Trainer-Ausbildung durch den Kameraden Wolfram Thiele der Ortsfeuerwehr Nordsehl-Lauenhagen und eine Martini-Markt-Wache. Der Jugendfeuerwehr gehören 10 Mädchen und 10 Jungen an.

Die Kinderfeuerwehrmitglieder haben sich im vergangenen Jahr auch zahlreichen Prüfungen gestellt und erhielten Auszeichnungen: Alexander S., Alexander D. (je Stufe 1 des Schaumburger Floris), Leonie-Marie B., Henny K. (je Stufe 2 des Schaumburger Floris), Niklas B., Kilian B., Tristan K., Lukas S., Luis S., Jarne K. und Finley-Jon S. (je Stufe 3 des Schaumburger Floris). Darüber hinaus wurden drei Kinder in Obernkirchen mit dem Brandfloh ausgezeichnet. Jugendfeuerwehrmitglied Lisa S. wurde mit einer Dienstbeteiligung von 100% zum Jugendfeuerwehrmitglied des Jahres. Eike H. und Finn-Ole T. traten von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung über.

Kritik brachte Heumann und sein Stellvertreter Moritz Buhr aber an den Regelwerk der Bundesrichtlinie für den simulierten Wassergraben im Wettbewerb: Mehrere Mitglieder müssen bepackt mit Ausrüstung rennend Anlauf nehmen, um eine Distanz von 150 Zentimetern zu überspringen, was gerade für die 10-Jährigen nicht einfach sei und bei Fehlschlägen, die zu Punktabzug führen, demotivierend sei. Dies sei so auch schwerlich mit der Unfallverhütung, wie sie ansonsten gelehrt werde, vereinbar. Die Kreis-Jugendfeuerwehrwartin sagte zu, diese Kritik mit in Gremien zu nehmen. Dennis Heumann kündigte an, innerhalb von zwei Jahren sein Amt des Jugendfeuerwehrwartes in jüngere Hände, die schon bereit stünden, geben zu wollen. Die Kinder- und Jugendfeuerwehr bedankten sich bei allen Spenderinnen und Spendern, allen Eltern für ihr Vertrauen, allen weiteren Unterstützern und allen Jugendlichen für ihre fleißige Mitarbeit bei den Diensten.

Marc Busse (Samtgemeindebürgermeister), Ralph Dunger (Gemeindedirektor Wiedensahls), Silke Weibels (Kreis-Jugendfeuerwehrwartin), Wolfgang Abel (Gemeinde-Jugendfeuerwehrwart) und Andreas Hildebrandt (Ortsbrandmeister) beglückwünschten die Geehrten, dankten allen Betreuerinnen und Betreuern, Kindern und Eltern. Busse hob hervor, dass er die Mitgliederzahlen in Relation zu den Bevölkerungszahlen im Vergleich anderer Orten der Samtgemeinde für „wahnsinnig“ gut hält. Dunger kündigte an, dass die Bürgermeisterin Annelise Albrecht die Kinder- und Jugendfeuerwehr noch auf einen regulären Dienst besuchen wolle.

Text und Bild: Michael Jedamzik

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